Einem macdonalisierten Zeitgenossen mag der Begriff Schnitzeljagd vorkommen wie eine leicht missglückte Übersetzung für das Gedränge um den Big Mac oder, bei anderen Fastfood-Vorlieben, um den Doppel-Whopper (engl. Double Whopper) in den einschlägigen Kettenrestaurants um die Mittagszeit. Doch während man, um zu diesen Zielen zu kommen, lediglich seiner Nase folgen muss und den Geruch von Frittierfett einsaugen muss (manche folgen auch der Beschilderung, die 25 km vor der Ortsgrenze schon auf die schon bald von Südwesten oder Nordosten auf einen zuwabernde Pommes Frites-Wolke aufmerksam machen, die dann wie z. B. in Freiburg, fast direkt aus dem mittelalterlichen Martinstor, in den Himmel steigt), kommt, wer an einer echten Schnitzeljagd teilnimmt, nicht umhin seinen Blick auf den Boden zu richten, um Pfeile, aus morschem Holz zu kunstvollen Objekten gefügt, zu entdecken, die zu einem unbekannten Ziel hinführen sollen.

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